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28
Sep

Rekrutierung beschleunigen und qualifizieren - People grow

Viele Besetzungsprozesse scheitern völlig unnötig, denn schließlich suchen Unternehmen ja nach Fach- und Führungskräften. Und ebenso suchen diese nach zukunftsträchtigen Unternehmen. Woran liegt es also, dass viele Beschäftigungsverhältnisse scheitern, obwohl doch Arbeitgeber und Arbeitnehmer einander angewiesen sind und eigentlich auch sehr gut miteinander harmonieren würden?

Die meisten Besetzungsprozesse scheitern an "Kleinigkeiten"!

Unterschiedliche Gehaltsvorstellungen, Vorstellungen über Urlaubstage, zu lange Arbeitszeiten, Firmenwagen ja oder nein, oder eine „nicht passende Nase“ – wie es im Volksmund heißt - sind die häufigsten Gründe dafür, dass ein Beschäftigungsverhältnis nicht zustande kommt, obwohl der Bewerbungskandidat die an ihn gestellten Anforderungen zum wesentlichen Teil erfüllt und er gut ins Team passen würde.

Zeitverlust, hohe Kosten und am Schluss: enttäuschte Erwartungen

Folgender Ablauf eines Rekrutierungsprozesses kennt vermutlich jeder Personalverantwortliche: Die Bewerbungsphase ist vorüber. Es wurden Gespräche mit den aussichtsreichsten Kandidaten geführt. Die Entscheidungsträger haben sich auf einen bestimmten Bewerber festgelegt. Doch nun kommen die Fragen nach den Gehaltsvorstellungen sowie den weiteren Möglichkeiten und Konditionen, die das Unternehmen dem Bewerber anzubieten bereit ist. Oftmals, am Ende des gesamten Rekrutierungsprozesses, stellt sich doch heraus, dass der Bewerber und das Unternehmen völlig unterschiedliche Erwartungen an das Beschäftigungsverhältnis stellen, das nun nicht mehr zustande kommt, weil keine der beiden Parteien bereit dazu ist, Zugeständnisse zu machen. Niemand möchte seine vorher eingenommene Position revidieren, weil er fürchtet, somit sein Gesicht zu verlieren.

Seitens der Unternehmen wird in der Rekrutierung vieles falsch eingeschätzt

So werden beispielsweise in Erstgesprächen und Kurzinterviews nur selten die entscheidungsrelevanten Punkte und menschlichen Faktoren abgefragt und abgeklärt. Stattdessen werden oberflächlich einige formale Eckpunkte wie beispielsweise die Verfügbarkeit oder ein ungefähres Gehalt besprochen. Es findet sozusagen ein erstes "Abtasten" statt, weil Unternehmen Angst davor haben, ihre Bewerber mit entscheidungsrelevanten Details schon im Voraus abzuschrecken. Die Bewerber hingegen, möchten beim ersten Gespräch nicht aufdringlich wirken, und halten die eigentlich wichtigsten Fragen zurück. Das Problem: Je mehr Punkte im Voraus nicht geklärt werden können, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Unternehmen und der Bewerber nicht zusammenfinden.

In vielen Fällen präsentieren sich Unternehmen ihren Bewerbern anders

Besonders auffällig ist die Tendenz dazu, die Unternehmensrealität zu beschönigen, was falsche Erwartungen bei den Kandidaten weckt. Mögliche Probleme oder Besonderheiten des Unternehmens werden lieber gleich ganz verschwiegen. Oft kommt es schon zu einem Beschäftigungsverhältnis, bevor der neue Mitarbeiter tatsächlich über sämtliche für ihn relevante Umstände aufgeklärt ist, was dann in der Regel dazu führen kann, dass dieser Mitarbeiter noch in der Probezeit kündigen wird. Dann beginnt der ganze Rekrutierungsprozess von neuem. Wertvolle Zeit ist verloren, Kosten sind angefallen und fallen mit dem neuen Bewerbungsprozess nun erneut an.

Qualifizierte Berater schützen Entscheidungsträger vor diesen und ähnlichen Fehlern und bieten Unternehmen ihre qualifizierte Expertise und Unterstützung in sämtlichen Besetzungs- und Rekrutierungsprozessen an.

Sie zeigen auf, wie mit dezidierten Interviews und Gesprächen, die Erwartungen eines potenziellen Kandidaten in Erfahrung gebracht werden, und mit den Angeboten und Realitäten des Unternehmens in Einklang gebracht werden kann. Auf diese Weise wird schon ganz am Anfang des Bewerbungsprozesses festgestellt, welche Erwartungen der Kandidat an ein Beschäftigungsverhältnis stellt und was ihn menschlich ausmacht. Sind seine Erwartungen überzogen oder seine Persönlichkeit für die Aufgaben nicht passend, besteht von vornherein eine Unvereinbarkeit, die eine Fortsetzung des Bewerbungsprozesses überflüssig macht.

Auf dieser Grafik ist der Beratungs- und Vermittlungsprozess zwischen dem Unternehmen und dem Kandidaten verdeutlicht dargestellt:

 

Rekrutierung beschleunigen II 280915

 

Die Vorteile eines qualifizierten Beratungsprozesses

In einem qualifizierten Beratungsprozess können sämtliche relevanten Details schon im Vorfeld geklärt werden. Ebenso bietet ein qualifizierter Beratungsprozess die Möglichkeit, offene Fragen aufzunehmen, damit unnötige, zeitintensive Gespräche und Kosten verhindert werden.

Die unterstützenden Berater kommen mit nahezu allen potenziellen Kandidaten persönlich ins Gespräch und können sich auf diese Weise schnell einen umfassenden Markt Eindruck bilden. Sie finden heraus, wo sich das suchende Unternehmen mit seinen Konditionen im Wettbewerb aktuell und im Vergleich zu Konkurrenzunternehmen bewegt. Dadurch können realistische Einschätzungen der Besetzungschancen vorgenommen werden.

Unternehmen, die ihren Rekrutierungsprozess an qualifizierte Berater delegieren, profitieren von folgendem Mehrwert:

  • Die fachliche und menschliche Eignung des Kandidaten/in wird sorgfältig geprüft.
  • Relevante Rahmenbedingungen wie Konditionen werden vorab besprochen.
  • Die Klärung der zentralen Erwartungen und der betrieblichen Realitäten.
  • Feedback vom Markt und eine exakte Analyse des innerbetrieblichen Beratungsprozesses wird eingeholt.
  • Einsparung innerbetrieblicher Ressourcen wie beispielsweise Personal, Zeit und Geld.

Jedes Unternehmen sollte im Rahmen seiner Risiko- und Kostenabwägung diese Aspekte in seinem Rekrutierungsprozess mit einfließen lassen.

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