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Mit der Job-Scorecard können Sie die Trefferquote bei der Bewerberauswahl für Ihr Unternehmen auf über 80% erhöhen.

Fachkräftemangel, Vollbeschäftigung, Wettbewerber. Nie war es schwerer qualifizierte Bewerber für offene Stellen zu finde. In Ihrem Unternehmen müssen Sie sich weit mehr anstrengen als noch vor 10 Jahren, bis Sie endlich den geeigneten Mitarbeiter fürs Team gefunden haben. Ein Rückschlag, wenn sich dann nach kurzer Zeit herausstellt, dass es doch nicht passt. Wer möchte schon all den Ärger durchmachen, wenn der neue Arbeitnehmer wieder geht? Rekrutierungskosten verloren, Einarbeitungszeit umsonst, die Stelle ist wieder vakant, das Team unzufrieden.

Doch Sie können die Trefferquote bei der Bewerberauswahl erheblich verbessern, wenn Sie ein professionelles Recruitinginstrument zur Hand haben: Mit der Job-Scorecard filtern Sie bereits vor ersten Gesprächen deutlich effektiver, wer für Ihre Aufgaben geeignet ist.

Topgrading: Ihre Menschenkenntnis ist gut, objektive Kontrolle hilft ihr

Die Job-Scorecard ist ein Element aus dem sogenannten Topgrading. Dies bezeichnet eine Methode, um die am besten qualifizierten Kandidaten für eine Position zu finden, ohne sie vorher bei der Arbeit erlebt zu haben. Der von dem Amerikaner Brad Geoff Smart stammende und vor allem in den USA angewandte Ansatz besteht aus einer Reihe von aufwendigen Maßnahmen. Mit ihrer Hilfe können sich Unternehmen ein umfassendes Bild von einem potentiellen Mitarbeiter machen. Dabei geht die Methode davon aus, dass sowohl Bewerbungsgespräche als auch die schriftliche Selbstdarstellung von Kandidaten etwa in klassischen Lebensläufen oder Anschreiben zu viel Raum für Unehrlichkeit oder Fehleinschätzungen bieten.

Wenn Sie schon viele Mitarbeiter eingestellt haben, helfen Ihnen sicherlich Ihre Erfahrung und Ihre Menschenkenntnis bei der Beurteilung der Unterlagen. Doch alle Menschen vertun sich auch einmal in Ihrer Einschätzung. Deshalb kann Ihnen die Job-Scorecard objektivierte Unterstützung bieten.

Wie funktioniert die Job-Scorecard?

Die Job-Scorecard bringt Ihnen deutlich tiefer gehende Ergebnisse als der Informationsgewinn durch ein herkömmliches Bewerbungsverfahren. Der Normalfall: Das Unternehmen formuliert eine klassische Stellenbeschreibung mit Berufserfahrungen und den zu erfüllenden Aufgaben. Darauf melden sich Kandidaten, die in ihren Unterlagen ihre Kompetenzen der Jobbeschreibung entsprechend darlegen. Welche dieser Qualifikationen und Aufgaben sie jedoch Überwindung kosten oder für welche sie brennen, ist schwer herauszulesen.

Im Gegensatz dazu benennen Sie mit der Job-Scorecard nicht nur gewünschte Qualifikationen. Mit diesem Tool listen Sie spezifische Ergebnisse und Ziele auf, die jemand in der ausgeschriebenen Position in den nächsten ein bis drei Jahren erreichen muss. Beispiel: Statt „Kundenbeziehungen aufbauen“ formuliert die Job-Scorecard ganz konkret die Anzahl der Kunden, die der neue Mitarbeiter gewinnen soll.

Ein weiteres wichtiges Element der Job-Scorecard: Sie führt eine Liste der erwünschten Kompetenzen, die zu Ihrer Strategie und Unternehmenskultur passen. So braucht etwa die Fluggesellschaft Southwest Airlines Flugbegleiter, die das Markenversprechen „Viel Spaß“ auch transportieren können. Erfahrene Führungskräfte wissen, dass derartige Eigenschaften bei der Bewerberauswahl entscheidend sind und mitunter wichtiger als spezielle Kenntnisse – so lange der Bewerber das Potenzial hat, zu lernen und zu wachsen.

Haben Sie für Ihr Unternehmen die gewünschten Ergebnisse konkret formuliert, können Sie das Potenzial der jeweiligen Kandidaten direkt auswerten. Ist er Ihren Aufgaben gewachsen? Sehen Sie Ihrem Gegenüber wirklich an, ob er Ihren Umsatz in den nächsten drei Jahren von €20 auf €35 Millionen anheben kann? Welche Anhaltspunkte gibt es dafür in seiner Bewerbung?

Stellenbeschreibung vs. Job-Scorecard – Beispiel Autokauf

Nachweislich liefert Topgrading eine mehr als 80-prozentige Trefferquote gegenüber einer Trefferquote von 25 % bis 60 % bei Einstellungsgesprächen „aus dem Bauch heraus“, Tests, oder verhaltensbasierten Standard-Interviews. Um die Wirksamkeit der Methode etwas anschaulicher zu machen, dient ein vereinfachtes Beispiel:

Stellen Sie sich vor, sie wollen sich ein neues Auto kaufen, sind aber noch unschlüssig, was es für eins sein soll. Als Vorgaben sagen Sie, es soll schnell, schick und günstig im Unterhalt sein. Das trifft für eine große Zahl Modelle zu, genau wie Bewerber, die sich auf ihre Stellenbeschreibung melden. Wenn Sie jedoch formulieren, dass das Auto schwarz-metallic sein soll, eine Beschleunigung auf 100 km/h in 6 Sekunden und einen Elektroantrieb haben soll, grenzen Sie die Anzahl der möglichen Modelle deutlich ein. Außerdem haben Sie objektive Kriterien an der Hand, um Ihre Entscheidung zu stützen.

Vergleichbar verhält es sich auch bei der Kandidatenauswahl: Je genauer Sie Ihre Ziele und Erwartungen formuliert haben, desto besser können Sie Kandidaten herausfiltern, die aus einem Pool von gut qualifizierten am ehesten Ihren Vorstellungen entsprechen.

Die Job-Scorecard einsetzen – so gehen Sie vor

Sie wollen die Job-Scorecard nun endlich vor Augen haben und bei Ihrem nächsten Einstellungsprozess ausprobieren? Dann können Sie sie bei people grow® gratis downloaden und für Ihre eigenen Anforderungen anpassen.

Hier geht es zu unserem Gratis-Download.

Erstellen Sie dafür zunächst eine übersichtliche Liste aller fachlichen und persönlichen Kompetenzen, die zu der spezifischen Aufgabe, Ihrer Unternehmenskultur und der Strategie Ihres Unternehmens passen. Diese fügen Sie gemäß der Vorlage in Ihre Job-Scorecard ein.

Haben Sie Bewerbungsunterlagen vor sich liegen, wenden Sie die Job-Scorecard an, indem Sie die Materialien mit Ihren gestellten Zielen und Ergebnissen abgleichen. Sie werden sehen, dass Sie das Potential jedes Kandidaten sehr viel konkreter auswerten können als bisher.

Ihre Fehleinschätzungen werden sich mit dieser Methode deutlich reduzieren. Freuen Sie sich auf weniger Ärger, mehr Effizienz und bessere Teams!

Wenn Sie weitere praxistaugliche Einblicke in den Aufbau von Job-Scorecards gewinnen möchten, wenden Sie sich an die Experten von people grow®.

Publiziert in Business

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